Spielbericht – FC Stadthagen – SV Engern 1:1 (1:0)

Später, strittiger Elfmeter raubt uns den verdienten Sieg

Im letzten Heimspiel des Jahres trennten wir uns mit 1:1 vom SV Engern. Nach dem starken Auswärtssieg unter der Woche gegen den TSV Steinbergen konnten wir an die gute Leistung anknüpfen und über 90 Minuten eine sehr überzeugende Partie abliefern.

Von Beginn an übernahmen wir die Kontrolle über das Spiel. Wir waren präsent in den Zweikämpfen, kombinationsstark und bestimmten das Tempo. In der 38. Minute wurden wir für unseren Einsatz belohnt: Tano-Adrian Struckmeier brachte uns mit einem platzierten Kopfball nach toller Vorarbeit vom staken Faruk Barbaros verdient mit 1:0 in Führung.

In den letzten zehn bis fünfzehn Minuten der ersten Halbzeit kamen die Gäste etwas besser ins Spiel, und wir mussten in dieser Phase etwas mehr verteidigen. Dennoch hielten wir konzentriert dagegen und gingen mit der knappen Führung in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel knüpften wir wieder an unsere starke Anfangsphase an. Besonders in der zweiten Halbzeit dominierten wir klar das Geschehen, hatten Ball und Gegner unter Kontrolle und erspielten uns mehrere hochkarätige Torchancen. Wir hätten das Spiel in dieser Phase längst entscheiden müssen – das 2:0, 3:0 oder sogar 4:0 lag mehrmals in der Luft. Doch leider fehlte uns die letzte Konsequenz im Abschluss.

Und so kam es, wie es im Fußball oft kommt: Wer die Tore vorne nicht macht, wird hinten bestraft. In der 94. Minute bekamen wir nach einer undurchsichtigen Situation einen sehr strittigen Handelfmeter gegen uns zugesprochen. Schiedsrichter Ralf Krömer hatte ursprünglich auf Eckball entschieden, ebenso wie der ballnahe Assistent Marten Hendrik Bade. Erst der ballferne Linienrichter Thomas Babatz griff nach Ansprache des gegnerischen Trainers ein und wies den Schiedsrichter auf ein angebliches Handspiel hin. Die Entscheidung wurde daraufhin revidiert – und plötzlich hieß es Elfmeter.

Was diese Situation noch unverständlicher macht: Nach dem Spiel konnte auf Rückfrage keiner aus dem gesamten Schiedsrichtergespann sagen, wer das angebliche Handspiel überhaupt begangen haben soll. Diese völlig unklare und widersprüchliche Kommunikation ließ uns mit großem Ärger und Unverständnis zurück. Solche Entscheidungen sind einfach schwer zu akzeptieren – vor allem, wenn sie in der letzten Minute ein starkes Spiel auf den Kopf stellen.

Der fällige Strafstoß wurde verwandelt, und so mussten wir in der Nachspielzeit den unglücklichen Ausgleich hinnehmen. Trotz allem können wir stolz auf unsere Leistung sein: Wir haben das Spiel über weite Strecken bestimmt, stark kombiniert und leidenschaftlich gekämpft. Am Ende müssen wir uns nur ankreiden, dass wir das Spiel nicht frühzeitig entschieden haben.

Fazit:
Wir haben gezeigt, dass wir spielerisch und kämpferisch auf einem sehr guten Weg sind. Die Mannschaft hat erneut eine starke Einheit auf dem Platz gebildet und alles gegeben. Aus solchen Spielen müssen wir lernen – vor allem, unsere Chancen konsequenter zu nutzen. Die Art und Weise, wie der Ausgleich zustande kam, lässt uns jedoch sehr sauer auf dieses Spiel zurückblicken.

Nun gilt unser voller Fokus dem nächsten schweren Auswärtsspiel beim TSV Hevesen. Anpfiff ist am Sonntag um 14:00 Uhr auf der Achumer Wiese. Wir wollen dort an unsere Leistungen der letzten Wochen anknüpfen, erneut mutig auftreten und die nächsten Punkte holen.

Home
Spiele
Termine
News